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2017: De Broadway liggt an´t Middelmeer

De Theatermakers aus Merzen begeistern mit plattdeutschen Dreiakter aus der Feder von Helmut Schmidt


Theo Freymuth (Ralf Voss, links) betreibt ein kleines Reisebüro und sorgt sich gemeinsam mit seinem Bruder Uwe (Bernhard Glins, rechts) über seine auf der Urlaubsreise vermisste Freundin Karin Pieper. Theo Freymuth (Ralf Voss, links) betreibt ein kleines Reisebüro und sorgt sich gemeinsam mit seinem Bruder Uwe (Bernhard Glins, rechts) über seine auf der Urlaubsreise vermisste Freundin Karin Pieper. Fastenzeit gleich Theaterzeit. Dieser einfachen Formel folgend führen die Merzener Theatermakers bereits seit dem Jahre 1978 ein plattdeutsches Schauspiel im Saal Maassmann auf. Traditionsgemäß hatten die Laienschauspieler bislang den Sonntag vor dem Rosenmontag für ihre Premiere ausgesucht, doch in diesem Jahr fand die erste Aufführung des nunmehr vierzigsten Theaterstücks schon eine Woche vorher statt.

„Bitte melde Dich“ – um Karin Pieper wiederzufinden wird gleich das Fernsehen eingeschaltet, und Reporter Friedhelm Braun (Karl-Heinz Glins, links) interviewt Theo Freymuth (Ralf Voss, zweiter von links) über die Vermisste. Mit dabei: Bruder Uwe (Bernhard Glins, Bildmitte) und Kameraassistent Kuper (Heiko Brinkmann, rechts).„Bitte melde Dich“ – um Karin Pieper wiederzufinden wird gleich das Fernsehen eingeschaltet, und Reporter Friedhelm Braun (Karl-Heinz Glins, links) interviewt Theo Freymuth (Ralf Voss, zweiter von links) über die Vermisste. Mit dabei: Bruder Uwe (Bernhard Glins, Bildmitte) und Kameraassistent Kuper (Heiko Brinkmann, rechts).Glanzvoll lief die Premiere ab, als Spielleiter Georg Weglage zum ersten Mal in diesem Jahr seinem Publikum die Mitspieler für den Dreiakter „De Broadway ligg an´t Middelmeer“ präsentierte. Neben der derben plattdeutschen Sprache können die Zuschauer wieder mal allerlei Klamauk, aber auch herzzerreißende Szenen erwarten, die die zehnköpfige Spielerschar eingeübt hat.


Unter der Leitung von Georg Weglage hat sich das Team intensiv auf die öffentlichen Vorstellungen des Dreiakters aus der Feder von Helmut Schmidt vorbereitet. Der Regisseur konnte dabei auf herausragende Talente bauen, die zum Teil über jahrelange Bühnenerfahrung verfügen. Karin Pieper (Franziska Prinz) führt zusammen mit ihrem Verlobten Theo Freymuth (Ralf Voss) ein kleines Reisebüro. Sie „trauern“ um die vermisste Karin Pieper: Anneliese Biskupek (Gaby Heile, links) und Elisabeth Koppelmann (Birgitt Lammers, rechts) bringen scheinheilig den Trauerkranz und „kümmern“ sich schon mal um den Verbleib des Erbes der Verstorbenen.Sie „trauern“ um die vermisste Karin Pieper: Anneliese Biskupek (Gaby Heile, links) und Elisabeth Koppelmann (Birgitt Lammers, rechts) bringen scheinheilig den Trauerkranz und „kümmern“ sich schon mal um den Verbleib des Erbes der Verstorbenen.Allerdings muss sei seit geraumer Zeit auf die Mitarbeit ihres Freundes weitgehend verzichten, weil dieser als Hobbymusiker in einer Band mitwirkt und für einen „winkenden“ Plattenvertrag fast täglich an Proben teilnehmen und bei Auftritten mitwirken muss. 

Zu einer heftigen Auseinandersetzung kommt es, als Theo wegen eines Konzertes seiner Band den bereits gebuchten gemeinsamen Kroatienurlaub nicht antreten will. Karins Freundin Nina (Maren Lammers) rät ihr, Theo einen Denkzettel zu verpassen und allein in den Urlaub zu fahren. Karin befolgt diesen Rat und fliegt mit einem ihrer Kunden, Matthias Putzer (Michael Eggemann) in die Sonne. Zuvor erzählt sie ihrem Verlobten, dass sie ihre Schwester in New York besuchen werde.


Allerlei Verwirrung kommt auf, als Karin Pieper (sitzend auf dem Stuhl) gemeinsam mit ihrer Reisebegleitung Matthias Putzer (Michael Eggemann, links) plötzlich (lebend) zurückkehrt und auf so manch eine Ungereimtheit stoßen muss.Allerlei Verwirrung kommt auf, als Karin Pieper (sitzend auf dem Stuhl) gemeinsam mit ihrer Reisebegleitung Matthias Putzer (Michael Eggemann, links) plötzlich (lebend) zurückkehrt und auf so manch eine Ungereimtheit stoßen muss.Kurz nach ihrem Abflug wird im Radio gemeldet, dass das Flugzeug abgestützt ist und alle Passagiere ums Leben gekommen sind. Bei Theo und seinem Bruder Uwe (Bernhard Glins) bricht Panik aus. Man schaltet den Reporter Friedhelm Braun (Karl-Heinz Glins) und dessen Assistenten (Heiko Brinkmann) ein. 
Als Karin wochenlang unauffindbar bleibt, tauchen im Reisebüro die beiden Kundinnen Anneliese Biskupek (Gaby Heile) und Elisabeth Koppelmann (Birgitt Lammers) auf, um sich das ihnen angeblich von Karin versprochene Erbteil zu sichern. Und dann ist das noch die Sängerin Daniela Rüther (Daniela Struckmann), bei der Theo in seiner Trauer Trost findet, bis eines Tages die Urlauberin vor der Tür steht.

Erfolgreich lief die Premiere von „De Broadway liggt an´t Middelmeer“ der Theatermakers auf dem Saal Maassmann.Erfolgreich lief die Premiere von „De Broadway liggt an´t Middelmeer“ der Theatermakers auf dem Saal Maassmann.


2016: Sluderkraam in Pullmanns Goarn

 „Weker häff det säch? Anni Pollmann häff det säch.“ Ein modernes Stück in drei Akten um das unverbesserliche Tratschweib Anni Pollmann haben sich die „Theatermaker´s“ aus Merzen ausgesucht. Am zweiten Februarwochenende veranstalteten die Laienschauspieler mit einem in der Pause stattgefundenen Schnitzelbuffet ihre Premiere: „Sluderkraam in Pollmanns Goarn“ hieß es gut gelaunt im ausverkauften Saal der Gaststätte Maassmann.

Protagonistin Anni Pollmann hat ihre Augen und Ohren überall und noch dazu eine blühende Fantasie: eine Paraderolle für Gaby Heile, die, ebenso wie ihre Mitstreiter auf der Bühne, mit Mimik, Gestik und Spielfreude überzeugt. Und auch  Nachwuchs-Schauspieler Daniel Wöste, auf dem die Rolle des Vagabunden Andreas Berger wie auf dem Leib zugeschnitten scheint, bekommt derzeit bei seinem ersten Theaterauftritt stets lohnenden Beifall. Vielstimmige „Aahhs“ und „Oohhs“ kommen jedoch schon aus der Zuschauerreihe, wenn sich der Vorhang zu Beginn des Dreiakters öffnet: Das bis in den letzten Winkel und mit Liebe fürs Detail ausgearbeitete Bühnenbild begeistert, über die beiden Hausfronten und Vorgärten mit Terrasse bis hin zur Tannenhecke und üppig blühender Hintergrundwiese stimmt einfach alles.

Gleich zu Beginn erhielten die Zuschauer einen ersten Eindruck von Anni Pollmann, die fleißig über andere herzieht. „Gesine Hansen – Lady Geizkragen“, lästerte Anni freimütig über ihre Nachbarin, die von Birgitt Lammers in gewohnter Weise routiniert gespielt wird. „Die is doch vom Stamme Nimm“, so dichtet Anni Pollmann ihrer Nachbarin Hansen eine Affäre mit Untermieter, Autor und „Lustmolch“ Joachim Troll (Heiko Brinkmann) an. Ihrer Bekannten Mia Schäfer (Maren Lammers) ist das doch eher unangenehm: „Anni, dat geit uns doch gor nix an.“ 

Aber Anni kann es nicht lassen. Bei ihrer Morgengymnastik an der frischen Luft bekommt sie so einiges mit, was sich in der Nachbarschaft tut. Munter spinnt sie daraus ihre eigenen Geschichten und streut auch schon mal ein Gerücht. „Wenn ik hier nich uppassen dau, geit dat hier tau as bi Sodom und Gomorrha“, ist sie überzeugt. Gerade recht kommen ihr da Neffe Heini und Freundin Susi (Martin Heimbrock und Daniela Struckmann). Auf ihrer „Pilcherreise“ wollen die beiden Wanderer bei Anni übernachten. „Hett dat nich eigentlich Pilgern?“, ist Anni zunächst verwirrt, wird aber von Susis Logik überzeugt: „Nee, Anni. Die Bücher von der Pilcher sind doch auch besonders gut und lang gelaufen. Na also.“

Ebenfalls „ganz zufällig“ kommt der Obdachlose Andreas Berger (Daniel Wöste) bei Anni vorbei. Er hat „Schmacht und kien Dach overn Kopp“. Genauso wie der Nachbarssohn Michael (Michael Eggemann), der sein Medizinstudium abgebrochen hat und plötzlich zurück auf der elterlichen Fußmatte steht. 

Kurzerhand nimmt Anni also auch den Andreas Berger und Nachbarssohn Michael bei sich auf. „Biste nu komplett dördreit?“, lautet der bissige Kommentar über die „Hottentotten-WG“.

Und während Susi der Libido ihres Heini mit Hilfe eines Naturheilmittels auf die Sprünge helfen will, überschlagen sich dann die Ereignisse...


2015: Dat verflixte 7. Johr

Intrigen und Verwechselungen im verflixten siebten Ehejahr

De Theatermaker´s bringen frischen Wind in den Trott einer jungen Ehe

 „Dat verflixte 7. Johr“ –diesmal eine plattdeutsche Komödie in drei Teilen aus der Feder von Claudia Freese– verspricht mal wieder beste Unterhaltung und viel Vergnügen auf der Merzener Theaterbühne im Hause Maassmann. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Ehe von Rieke und Fiete Lürs, die in ihrem siebten Jahr sichtlich in der Krise steckt.

Während Fiete nur noch Zeit für sein Hobby hat, findet Rieke stets einen neuen Anlass, um an ihrem Ehemann herum zu meckern, auch Riekes Mutter Marianne lässt kein gutes Haar an ihren Schwiegersohn. Nach einem feucht fröhlichen Nachtclubbesuch, an den Fiete sich leider gar nicht erinnern kann, kommt dann doch noch wieder frischer Wind in den Ehetrott ...

Sie glaubt ihrem Mann schon lange nicht mehr: Ehefrau Rieke Lürs (Franziska Prinz) will die vielen Lügengeschichten ihres Gatten Fiete (Michael Eggemann, links) sowie seines Freundes Hannes Knetemann (Georg Weglage jun.) schon lange nicht mehr glauben.

Auch wenn an dieser Stelle noch nicht mehr verraten werden soll, sollten die Freunde der plattdeutschen Mundart sich auch in dieser kommenden Saison die Aufführungen der Mitspieler der „Theatermakers" nicht entgehen lassen. Als Souffleuse und sicherer Rückhalt der Mimen gilt wieder Marion Weiß, Regie führt auch in diesem Jahr Georg Weglage sen.. Für die Gestaltung der Bühne in der Gaststätte Maassmann sind unter der Leitung von Ralf Voss Thomas Plog, Michael Frohne, Michael Pöttker sowie Markus und Theo Hemmelgarn wieder mal voll dabei. 

Als plötzlich das Barmädchen Viola auftauscht (Maren Lammers, rechts) ist die Verwirrung komplett. Da verwundert es auch die Nachbars-Tratschtante Mechtild Wunderlich (Gaby Heile, Mitte) nicht, dass sich bei ihrer Freundin Marianne Meyer (Birgitt Lammers, dritte von rechts) und Dr. Müller-Lüdenscheid (Heiko Brinkmann, zweiter von rechts) eine Liebelei anbändelt.

Erstmals wird den Zuschauern bei einer neue eingerichteten Uhrzeit am Sonntag nachmittag um 17 Uhr in der Pause eine warme Mahlzeit mit Schnitzeln und leckeren Beilagen angeboten. Die Preise für den Eintritt dieser Aufführung incl. dem Essen liegen bei 13 Euro für Erwachsenen sowie bei 6 Euro für Kinder bis zum 12 Lebensjahr. Bei den Nachmittagsvorstellungen um 14:30 Uhr werden den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten, hier beträgt der Eintritt wie gehabt einheitlich 10 Euro. Bei den Nachmittagsvorstellungen um 14:30 Uhr werden die Pausen zudem wieder mit Gesangs- und Spracheinlagen von Merzener Kindergruppen gestaltet. Eintrittskarten mit Platzreservierung zu allen Sonntagsvorstellungen gibt es ausschließlich im Vorverkauf in der Gaststätte Maassmann!

Vull Spoos gönt ju De Theatermakers!


 Use Mitspellers:

 

Friederich „Fiete“ Lürs Michael Eggemann
Rieke Lürs, sien Fro Franziska Prinz
Edeltraud Lürs, sien Mudder  Marion Wöste
Clemens Lürs, sien Vadder  Martin Heimbrock
Marianne Meyer, Riekes Mudder  Birgitt Lammers
Hannes Knetemann, Fietes Fründ  Georg Weglage jun.
Mechthild Wunderlich, de Nabersch  Gaby Heile
Dr. Hans-Peter Müller-Lüdenscheidt, Anwalt un Riekes Chef  Heiko Brinkmann
Viola, Barmädchen im Club Silhouette Maren Lammers
Souffleuse Marion Weiß
Regie  Georg Weglage


2014: Leven just as Robinson 

Der Strom ist weg? Dann wird er eben selbst gemacht!

„De Theatermakers“ aus Merzen mit ihrer erfrischenden Komödie „Leven jüst as Robinson“

Nach der Heimkehr von einer Reise sind die eigenen vier Wände der schönste Ort der Welt. Nicht so für Menno und Mathilde Gruben sowie deren Tochter Annette und Sohn Henning.

Die Akteure der Merzener Laienschauspielgruppe präsentieren ihrem Publikum mit dem Stück „Leven jüst as Robinson“ aus der Feder von Helmut Schmidt, was nach der Heimkehr so alles passieren kann. Der plattdeutsche Vierakter, der im Saal Maassmann in Merzen über die Bühne geht, zeigt auf humorvolle Weise, welche Abenteuer Familie Gruben zu bestehen hat.

Was wird hier verschwiegen? Wer´s wissen will, der kann auf der Bühne im Saal Maassmann bei den Theatermakers erfahren, was die Familenmitglieder der Grubens nicht erzählen dürfen.

Regisseur Georg Weglage und seiner Crew ist es gelungen, die nicht mehr ganz unbekannte Komödie mit frischem Elan detailgenau zu inszenieren und auf eine zuvor nie gewesene Art und Weise zu präsentieren.

Bei Menno (Martin Heimbrock) und Mathilde Gruben (Marion Wöste) quillt nach deren Rückkehr mit Tochter Annette (Franziska Prinz) und Sohn Henning (Michael Eggemann) nicht nur der Briefkasten über, sonder in der Post befinden sich eine Menge Rechnungen und Mahnungen. Ein Telefonat mit der Bank offenbart Schreckliches: Das Konto ist heillos überzogen, sodass alle Überweisungsaufträge storniert wurden. Unter den Briefen ist auch noch die überraschende Besuchsankündigung von Onkel Berthold Kuschke (Karl-Heinz Glins) und seiner Freundin Dagmar Riesenhuber (Daniela Struckmann). Außerdem erscheint unvorhergesehen Mathildes Schwiegermutter Adele (Birgitt Lammers), die sich Mennos Chef Wladimir Kaiser (Heiko Brinkmann) mehr als gut versteht. Nichts ist im Haus, kein Geld in der Tasche und das Haus voller Besuch, der von alledem nichts erfahren soll: Improvisationstalent ist gefragt und davon hat Familie Gruben reichlich.

Annette und Henning, die beiden Sprößlinge der Grubens, müssen den Schlamassel ausbaden - und haben auch noch Spaß dabei!

Eine sehenswerte Inszenierung, die den Besuchern mehr als zweieinhalb Stunden tolle Unterhaltung bietet. Vor allem die Schauspieler Marion Wöste, Franziska Prinz und Michael Eggemann gefallen erstmals in ihren Hauptrollen, während Birgitt Lammers, Martin Heimbrock und Karl-Heinz Glins als erfahrene Darsteller Glanzlichter setzen.

2013: Urlaub upp´d Land

Der Bürgermeister und das „Seniorenheim am See“

Merzener Theatermakers verkörpern Tücken, Intrigen und Verwechselungen dörflicher Lokalpolitik

Das Laientheater in Merzen hat viele Gesichter: Es wird deftig herb geflucht, herzzerreißend gelitten und das Happy End meist zielsicher angesteuert. Auch in ihrem 35ten Jubiläumsjahr sind die „Theatermakers“ erfolgreich und haben ihren plattdeutschen Dreiakter am vergangenen Sonntag vor vollem Haus debütiert.

Und aktueller als in diesem Jahr konnten sich die Feierabendschauspieler ihr Stück kaum aussuchen: Da gibt es einen mit seinem Alltagsgeschehen unausgelasteten Bürgermeister, der sich eifrig neue Betätigungsfelder sucht. Und es gibt einen auf sein Amt spionierender Gegenkandidat, der sichtlich anderes im Schilde führt. Der eine will sein Dorf mit neuen Vergnügungslokalitäten ausstatten, der andere will seine Wähler mit einem "Altenheim am Dorfsee" auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Dumm nur, wenn die Tochter des einen und der Sohn des anderen ihre gemeinsame Zukunft planen und somit das Zwischenmenschliche alle politischen Aktionen in den Hintergrund stellt.

Ausgeschmückt werden diese Handlungen der Hauptdarsteller auch in diesem Jahr wieder mit äußerst interessanten Komparsenrollen: Da tattert eine schwerhörige Oma, es urlaubt ein in Szene gesetzter, verkappter Sportler. Eine Dorftratsche sorgt für allerhand Verwirrungen und der trottelige Knecht verpasst so manchen Auftritt. Auch die Frau des Bürgermeisters ist genial in Szene gesetzt, auch wenn sie noch nicht einmal ein Bruchteil von dem erfahren darf, was der Kumpane ihres Mannes schon längst zu wissen glaubt... 


2012: Golden Hochtied mit düster Wulken

Kränzen im Hause Dykhoff

Es geht wieder los: Ab Sonntag, 19. Februar, stehen die Theatermakers Merzen wieder auf der Bühne. Um 14.30 Uhr hebt sich der Vorhang der Bühne im Saal Maassmann für das Lustspiel „Golden Hochtied mit Düsteren Wolken“. Karten für die Nachmittagsvorstellungen sind -ausschließlich im Vorverkauf- im Gasthof Maassmann erhältlich.


Zum Inhalt des Stückes in drei Akten aus der Feder von Helmut Schmidt: Gesina und Engelbert Dykhoff dürfen das Fest der goldenen Hochzeit erleben. Engelbert (Josef Plog) möchte im eigenen Garten im Zelt mit knapp 100 Gästen ein großes Ereignis daraus machen während die eher geizige Gesina (Birgitt Lammes) dieses nur als Verpflichtung den Nachbarn gegenüber billigt und viel lieber mit ihrem Mann ein paar Tage verreist wäre. Somit beginnen sechs Wochen vor dem Ereignis dennoch die ungewollten Planungen, Unterstützung dabei bekommt Gesina von Ihrer Tochter Stefanie (Gabi Klos). Doch dann kommt alles anders:. Pia, Gesinas Enkelin (Franziska Prinz), taucht mit der Überraschung auf, dass sie einen Catering-Service beauftragt hat, das Fest auszurichten und schleppt den etwas „durchgeknallten“Franzosen Froonck-Geró an (Ralf Voss), der für Verwirrung bei allen sorgt. Hinzu kommt, dass der über 90-jährige Opa Hannes (Laurenz Kohne) unentwegt nervt, und Stefanies Mann Steffen (Karl-Heinz Glins) von der Nachbarin Katharina Klostermann (Maren Lammers) angefahren wird, und dieser nun wochenlang Gips am Bein tragen muss. Dieses ist umso ärgerlicher, weil Steffen vor 2 Wochen nach langer Arbeitslosigkeit einen neuen Job gefunden hat, aufgrund seiner Arbeitsunfähigkeit jedoch wieder entlassen wird. Als Gesina sich in diesen Vorfall einmischt, kommt es zu harten Wortgefechten und der nachbarschaftliche Frieden ist dahin. Wie soll man so noch fröhlich die goldene Hochzeit feiern? Aber damit nicht genug, taucht unerwartet Anneliese Schnittenfittich (Marion Wöste) von der Pflegeversicherung auf. Stefanies Schwester Theodore (Daniela Struckmann) und ihr Verlobter Heinz-Heinrich (Martin Heimbrock) brauchen Nachhilfeunterricht in Sachen „Kinder kriegen“, und Gesina hat ein paar Tage vor Ihrer goldenen Hochzeit ein unglaubliche Nachricht für ihren Mann Engelbert…

So viel ist jetzt schon sicher: Alle Freunde des plattdeutschen Humors sollten die Aufführungen der „Theatermakers“ nicht verpassen. In weiteren Rollen spielen Georg Weglage jun. (Holger Hagedorn) und Michael Eggemann (Gregor) mit. Als Souffleuse und sicherer Rückhalt der Mimen gilt wieder Marion Weiß. Für die Gestaltung der Bühne in der Gaststätte Maassmann waren Thomas Plog, Michael Frohne, Josef Plog, Ralf Voss und Markus und Theo Hemmelgarn sowie Karl-Heinz Brinkmann zuständig. Regie führt auch in diesem Jahr Georg Weglage sen., um „Schall und Rauch“ kümmert sich wie immer Heiko Brinkmann.


Bei den Nachmittagsvorstellungen werden den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten, in der Pause singen die Mitglieder des Kiddi-Chores wieder einige Lieder. Eintrittskarten mit Platzreservierung gibt es ausschließlich im Vorverkauf in der Gaststätte Maassmann.

Hier alle Vorstellungen im Überblick: Sonntag, 19. Februar 2012, 14:30 Uhr, Freitag, 24. Februar, 19:30 Uhr; Samstag, 3. März, 19:30 Uhr, anschließend Tanz mit DJ Marko; Samstag, 10. März, 19:30 Uhr; Sonntag, 11. März, 14:30 Uhr; Samstag, 17. März, 19:30 Uhr.


 

2011: Stress up´n Freesenhoff 

Zum Inhalt des Stückes in drei Akten aus der Feder von Günter Drewes: Die idyllische Ruhe auf dem Freesenhoff der Geschwister Wolfgang (Martin Heimbrock), Trina (Birgitt Lammers) und Billa (Gaby Heile) Eckstein wird durch den nervenden Kurschatten Fine (Annika Vennemeyer) mächtig gestört. Doch als sei dies noch nicht genug Aufregung, kündigt der Testamentsvollstrecker Wilfried Nippes (Karl-Heinz-Glins) ein großes Erbe aus Amerika an. Allerdings hat die Sache einen ziemlichen Haken: Die drei Geschwister Eckstein müssen vor der Testamentsvollstreckung „unter der Haube“ sein. Das scheint ein zunächst unerreichbares Unterfangen zu sein.

Dank der Postbotin (Birgit Hüllemeyer) verbreitet sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer im Dorf. Die raffinierte Tratschtante Lisa (Kerstin Kruse) und der Heiratsschwindler Rudi Schmitt (Ralf Voss) riechen Lunte und wollen auch etwas von dem großen Kuchen abhaben.

Wolfgang hingegen berät die Situation zunächst in aller Ruhe mit seinem Nachbarn und Freund, dem Schweinezüchter Karl-Otto (Georg Weglage jun.).

 

Ist es möglich, die etwas einfach gestrickten Geschwister „unter die Haube“ zu bringen? „Passt wirklich auf jeden Pott ein Deckel?“, fragen sie sich. Klar, dass es eine Antwort gibt. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. So viel ist jetzt schon sicher: Alle Freunde des plattdeutschen Humors sollte die Aufführungen der „Theatermakers“ nicht verpassen.

In weiteren Rollen spielen mit: Michael Eggemann (Polizist), Marion Wöste (Oma), Laurenz Kohne (Opa). Als Souffleuse und sicherer Rückhalt der Mimen gilt wieder Marion Weiß. Für die Gestaltung der Bühne in der Gaststätte Maassmann waren Thomas Plog, Michael Frohne, Josef Plog und Markus und Theo Hemmelgarn sowie Karl-Heinz Brinkmann zuständig. Regie führt auch in diesem Jahr Georg Weglage sen.

Bei der ersten Vorstellung in der neuen Spielzeit – am Sonntag, 6. März, um14.30 Uhr – werden den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten, in der Pause singen die Mitglieder des Kiddi-Chores wieder einige Lieder.

Eine weitere Nachmittagsvorstellung mit Kaffee und Kuchen findet am Sonntag, 20. März, um 14.30 Uhr wieder mit Unterstützung der jungen Sänger statt. Die Kaffeekarten gibt es nach Mitteilung der Theatermakers Merzen ausschließlich im Vorverkauf in der Gaststätte Maassmann.

Weitere Vorstellungen: Samstag, 12. März, 20 Uhr; Freitag, 18. März,20 Uhr, anschließend Tanz mit DJ Marko; Freitag, 25. März, 20 Uhr; Samstag, 2. April, 20 Uhr,anschließend Tanz mit DJ Marko.


 

2010: Leveslust un Waterschaden

Theatermakers verschieben Premiere auf 20. Februar

Seit drei Monaten sind die Laienspieler aus Merzen bereits wieder aktiv und bereiten sich auf die neue Spielzeit vor. Zweimal in der Woche treffen sich die „Theatermakers“ in der Gaststätte Maassmann, um ihr neues Stück einzuüben, auf das sie sich gemeinsam mit Georg Weglage festgelegt haben.

Und da der große Saal derzeit nicht beheizt ist, müssen sich die Akteure im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen, denn auch Spielleiter Georg Weglage fordert seinen Laiendarstellern alles ab. Zu Hause wird aber auch noch immer wieder fleißig Text gelernt, denn so mancher plattdeutsche Ausdruck will nicht so leicht in Fleisch und Blut übergehen. Auch die Gestik muss passen und wird von dem einen oder anderen vor dem heimischen Spiegel kontrolliert.

Premiere feiert das neue Stück am Samstag, 20. Februar, um 20 Uhr im Saale Maassmann – nicht wie ursprünglich bekannt gegeben, am Sonntag, 14. Februar. Denn an diesem Tag ist die offizielle Einführung von Pfarrer Stephan Höne in St. Laurentius in Neuenkirchen. Und daran wollen auch viele Merzener teilnehmen.

Alle, die bereits für den Aufführungstermin 14. Februar einen Gutschein erworben haben, können diesen im Gasthof Maassmann zurückgeben oder in passende Karten umtauschen.

Es gibt noch fünf weitere Aufführungen, davon zwei am Nachmittag. So wird sowohl am Sonntag 21. Februar, um 14.30 vor dem Theaterspiel Kaffee und Kuchen angeboten als auch am 14. März zur gleichen Zeit. Zudem sind Vorstellungen am Samstag, 27. Februar, am Samstag, 6. März, sowie am Freitag, 12. März, jeweils um 20 Uhr vorgesehen.


 

2009: Wind van vörn

Mieter, Missfallen und mehr Missverständnisse

Zum 31. mal stehen die Merzener Theatermakers auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In diesem Jahr dürfen sich die Freunde der plattdeutschen Mundart und des plattdeutschen Humors auf das Stück "Wind van vörn" von Helmut Schmidt freuen.

 

2008: Dree Frolü haut up´n Putz 

Männer und die Emanzipation

30 Jahre ist es her, dass die "Theatermakers" aus der Taufe gehoben worden sind. Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1977 fand sich eine Gruppe Interessierter zusammen, die die Merzener Sage von den Türkenketten mit Bravour auf die Bühne brachten. Auch nach dem Jubiläum machten einige Mitspieler weiter und gründeten 1978 schließlich die "Theatermakers".

Doch zurück ins Jahr 2008: Das aktuelle Stück "Dree Frolü haut upp´n Putz" ist - natürlich - wieder auf dem Land spielt und in dem es - natürlich - wieder hoch hergeht.